Jazzie sagt: "Ein Tag ohne Kreativität und schöner Gefühle ist ein verlorener Tag..
Erst mit 28 fand mein musikalischer Eintritt ins Leben statt. Nur in der Sexta des Gymnasium als Sopranstimme im Schulchor hatte ich Bekanntschaft mit Musik und Noten gemacht. Nach dem Stimmbruch war die musikalische Karriere erst einmal beendet. Ich wurde von meinen Eltern für "unmusikalisch" befunden. Eine obligatorische Zeiterscheinung in den späten 60er Jahren meist bedingt durch Geldmangel in Arbeiterfamilien.
Für die ganz "Eiligen" links im Menü einfach klick und Songs hören.......
Das erste Instrument war eine Wandergitarre (Weihnachtsgeschenk).Autodidaktisch ging ich dieses Thema an. Die erste Bandgründung folgte 1 Jahr später mit einer elektrischen Gitarre am Hals und dem BAP Songbook auf dem Notenständer. Dann wechselte ich ans Drumset, wo ich heute noch sitze.
Mein Traum war auf der Bühne stehen und eine *Tour*. Der Bühnentraum ging in Erfüllung, aber ich hatte keine Ahnung wie steinig der Weg dahin ist.
Mit Jazz und eigener Musik die Welt erobern, das wäre doch genial dachte ich am Anfang.
Wie macht man sich Mitmusikern ohne Notenkenntnis verständlich?
Entweder man lernt Notenlesen oder greift zum Computer. Steinbergs Cubase und Magix Samples waren meine Hilfe. Ob es funktioniert ? Keine Ahnung das kann nur ein Hörer entscheiden.
Zu hören sind hier Songs die auf mehreren Spuren gesampelt sind. Sie spiegeln mein persönliches Verständnis wieder und haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder sonstiges.
Die Arrangements verstehen sich als Idee. Sie wurden bisher noch von keiner Band gespielt, weil nie die Zeit dafür da war und weil ich damit auch keinem auf den Keks gehen wollte.

..und sehr schnell war klar ohne Schule geht das nicht! So traf ich schon nach ganz kurzer Zeit meinen ersten Lehrer und späteren Freund
Eric Huppertsberg.
Nach 3 Jahren Unterricht wechselte ich zu
Mickey Neher. Der Unterricht bei Mickey ist eher als sporadisch zu bezeichnen und war beileibe nicht im Sinn von Mickey. Mickey ist ein sehr guter Lehrer und liebt die Schule von Spirie Karas und "Syncopation bei Ted Reed".
Drummer wissen was das bedeutet: Rudiments lernen! Heute bin ich überzeugt, dass es für jeden Schüler genau der richtige Weg ist. Noten Lernen, Rudiments und Unterricht sind für Schlagzeug spielen unabdingbar, vor allem wenn man sich später weiterentwickeln möchte.
Ich habe mich damals heftig gewehrt und leider kann man im Alter viele Dinge dann nicht mehr so leicht aufarbeiten oder verbessern.
Deshalb mein Tipp für werdende Drummer: Immer auf den Lehrer hören!